Gold sicher

Ist Gold sicher …

Veröffentlicht von

Im Sommer 2015 veröffentlichte die Verbraucherzentrale einen Text mit dem Titel „Gold: sichere Geldanlage oder riskante Zockerei?“. Eine plakative Aussage, die dem Leser, der an Gold interessiert ist, schon einige Zweifel bereiten könnte. Aber sind alle Aussagen in dem Text wirklich stichhaltig? Wie so oft im Leben gibt es zwei Seiten der Betrachtung.

Gold ist und bleibt ein Sachwert und das bedeutet, es ist dadurch krisengeschützt. Ist daraus jedoch abzuleiten, dass man sein komplettes Vermögen in Gold eintauschen sollte? Ganz bestimmt nicht. Diversifikation ist immer wichtig. Ein ausgewogenes Portfolio sorgt für Entspannung und erfreuliche Renditen. Trotzdem sollte ein Anteil in das wertvolle Metall angelegt werden, denn es hat gegenüber vielen anderen Anlageformen besondere Vorteile.

Gold hat seit Jahrtausenden seinen Charakter als Wertspeicher bewiesen. Es ist auf der ganzen Welt geschätzt und gilt als Universalwährung, auch wenn es keine wirkliche Währung ist. Jedoch wird Gold auf der ganzen Welt als Tauschmittel betrachtet. Es habe Kriege, Depressionen und mehrere Währungsreformen unbeschadet überstanden. Anders als das Papier- oder Buchgeld ist es etwas Reelles von echtem Wert. Vor allem kann es, anders als Papiergeld, nicht beliebig vermehrt werden.

Gold ist keine natürlich keine klassische Geldanlage, in die Anleger ihr gesamtes Geld investieren sollten. Gold besitzt viele Vorteile aber auch ein paar Nachteile, wenn man es als Geldanlage ansieht.

Gold ist teuer

Dass Gold teuer ist, kann nicht wirklich als Nachteil empfunden werden. Im Gegenteil, denn der enorme Preisanstieg seit dem Jahr 2000 ist kein Hinweis dafür, dass das Gold teuer ist. Es ist vielmehr ein Beweis dafür, dass der Wertverfall der Währungen massiv vorangeschritten ist. Expansive Geldpolitik ist eine Ursache für den enormen Kursanstieg. Die Nachfrage nach Gold ist sehr groß, was sich natürlich auch auf den Goldkurs auswirkt. Dadurch wird das begehrte Metall für viele Menschen nicht erschwinglich. Aber ist das etwas Unvorteilhaftes?

Viele Staaten stocken derzeit ihre Goldreserven auf. Dafür gibt es auch gute Gründe. Der Privatanleger sollte aus diesem Verhalten seine eigenen Schlussfolgerungen ziehen und entscheiden, ob er sich im Gold engagieren möchte oder nicht. Auch andere Sachwerte steigen im Preis. Immobilien in Deutschland verzeichnen eine ähnliche Entwicklung. Und Immobilien sind auch nicht für jedermann erhältlich. Im Kern ist es folgendermaßen: Werthaltige Sachwerte steigen im Preis, weil das Geld immer weniger wert wird. Demzufolge sind Geldwertanlagen wie Sparbuch, Festgeld, Bausparvertrag oder Lebensversicherung trotz garantierter Zinsen, keine wirklichen Wertspeicher. Denn wem nützen garantierte Zinsen, wenn man in Zukunft nur sehr viel weniger für sein Geld kaufen kann?

Goldbarren und -münzen haben Aufschläge, die sogenannten Herstellungskosten. Wer beispielsweise einen Goldbarren kauft und diesen sofort wieder verkauft, erhält nicht den gleichen Preis, zu dem der Barren gekauft wurde. Und je kleiner die Stückelungen sind, desto stärker wirken sich die Herstellungskosten aus, denn diese werden im Verhältnis zum Materialwert bei kleineren Stückelungen größer. Fünfzig 20-Gramm-Barren kosten zum Beispiel enorm mehr als ein Kilogramm-Barren. Das macht Gold zu einem langfristigen Anlagemedium.

Die Verwahrung kostet Geld

Gold ist selbstverständlich eine begehrte Beute für Einbrecher. Daher sollte für die Lagerung unbedingt ein geeigneter Tresor vorhanden sein. Ist dieser nicht verfügbar, kann Gold auch bei einer Bank im Schließfach oder in einem Zollfreilager verwahrt werden. Wobei das Bankschließfach zwingend jederzeit zugänglich sein sollte, auch wenn die Bank Pleite geht und deswegen ihre Tore verschließt. Bei Aufbewahrung im Tresor oder im Schließfach muss außerdem eine ausreichende Versicherung vorhanden sein. Die Deckungssumme muss auch regelmäßig angepasst werden, sollte der Goldbestand wachsen oder der Goldkurs ansteigen. Das alles kostet Gebühren und Versicherungsprämien.

Währungsrisiko beim Goldkauf?

Der Kurs des Euro zum US-Dollar spielt beim Goldkauf und -verkauf eine Rolle. Gold wird nicht in Euro, sondern in US-Dollar gehandelt. Das bedeutet, dass der Euro zunächst in US-Dollar getauscht wird, bevor man Gold kaufen kann. Ist der Dollar stark, erhält man somit weniger, ist er schwächer, erhält man mehr Gold. Beim Verkauf ist es dann genau anders herum. Währungsschwankungen wirken sich auf den Gegenwert in Euro aus. Allerdings hält sich der Nachteil in Grenzen. Geld in Gold zu tauschen bedeutet immer, Wertloses in Werthaltiges zu tauschen. Natürlich ist es zunächst wichtig, wieviel man für sein Geld bekommt. Aber das relativiert sich mit der Zeit, wenn die expansive Geldpolitik den weiteren Wertverfall der Währungen vorantreibt. Wichtig ist, dass man ein Goldinvestment langfristig sieht. Gold ist kein Spekulationsmedium, es ist ein Wertspeicher.

Natürlich schwankt auch der Goldkurs. Einerseits aufgrund der Währungsschwankungen und andererseits aufgrund von Nachfrage und auch Manipulation. Gold ist auch deshalb keine klassische Geldanlage, weil es keine Erträge realisiert. Gold hat nur seine Substanz. Aber das reicht auch aus. Diese Substanz ist es, die ein hohes Maß an Sicherheit bietet. Es gibt genug Geldanlagen, die Dividenden oder Zinsen realisieren, aber am Ende wenig Substanz aufweisen. Der Anleger muss sich fragen, was ihm wichtiger ist.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

Bildrechte: Fotolia, Urheber: alexlmx, Illustrations-ID: #106735513

7 Kommentare

  1. Da gibt es viel zu beachten. Deswegen ist es sehr gut,dass es soviele Vertribspartnehr von PGD/PIM gibts die dem Kunden richtigen und zugeschnitenen Angebot anbieten können. Weil wenn man sich damit selber beschäftigt als Leiher, kommt man durcheinander und macht gar nichts in Gold.

  2. Bei Einführung des Euro 1999 (zunächst als Buchwert) hat die Unze Gold 244 EUR gekostet. Heute wird die Unze in London mit 1128 EUR gehandelt. Das ist eine Abwertung des Euro gegenüber Gold von ca. 78%. Gold ist der mobile Sachwert! In jeden Haushalt gehört Gold. Die Währungen kommen und gehen, Gold bleibt. Das ist schon seit einigen tausend Jahren so. Warum sollte es jetzt anders sein?

  3. Gold ist ein Wertspeicher und kein Spekulationsobjekt, es dient viel mehr durch seine Substanz als Absicherung für Teile seines Vermögens.
    Gold gehört in jeden Haushalt und die Produkte der PIM/PGD sind konkurrenzlos.

  4. Jeder sollte einen Teil seines Vermögens in Gold tauschen, um für die Zukunft vorzusorgen. Und wer nicht das nötige Kleingeld hat sollte mit einem Goldsparplan der PGD anfangen. Es ist nie zu spät das richtige zu tun.

  5. Gold ist niemals TEUER!!!
    Der Goldpreis ist das Barometer der Inflation in unserem Geldsystem.
    Bei regelmäßigen Goldkauf, z.B. PIM/PGD in Heussenstamm, wirkt sich der „cost average“-Effekt aus und das ist genial.

  6. Gold hat eine fantastische Entwicklung hinter sich, da können die Verbraucherschützer erzählen was sie wollen. Wer schützt uns denn vor den Verbraucherschützern? Warum sollte man deren Aussage glauben? SIE haben es in der Hand. Überzeugen Sie sich selbst und legen Sie einen Teil ihres Einkommens in Goldanteilen und/oder Edelmetallen an. Dies aber bitte monatlich, regelmäßig und langfristig. Schenken Sie der PGD ihr Vertrauen und sie werden mit Bonusgold dafür belohnt.

  7. Wenn man sich den Kursverlauf von Gold seit Einführung des Euro ansieht, spricht das eine deutliche Sprache. Bei ca, 9,8% Kursgewinne pro Jahr über einen Zeitraum von 16 Jahren braucht man normalerweise nicht mehr zu argumentieren. Dagegen hat der Euro in dieser Zeit um ca. 30% an Wert verloren. Was ist nun besser? Meiner Meinung nach unbedingt, falls noch nicht geschehen, in physische Goldbarren mit LBMA-Zertifikat investieren und einfach liegen lassen. Nur Goldbesitzer gehören langfristig zu den Gewinnern, denn Sachwert schlägt Papierwert 😉

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.