Alterssicherung

Gold als Zusatz zur Alterssicherung

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Im Landesvergleich existieren deutliche Unterschiede, wenn man das Anlageverhalten in Bezug auf die Beimischung von Gold für die Alterssicherung näher analysiert. Je weiter man sich im der Republik nach Norden bewegt, desto stärker zählt Gold als Vorsorgemedium. Vor allem in Schleswig-Holstein treffen die Menschen mehr als zweimal so oft die Wahl für Gold als im Durchschnitt der gesamten Republik.

Zur Sicherung ihres Ruhestandes mit Hilfe von Gold sind die Ruheständler im nördlichsten Bundesland deutschlandweit auf dem vordersten Platz. Etwa jeder achte Pensionär in Schleswig-Holstein hat das begehrte Metall in seinem Portfolio. Der Bundesdurchschnitt liegt dabei deutlich niedriger. Nur jeder 17. Rentner traf die Entscheidung für Gold zur Alterssicherung und diesen Schnitt bilden die Schleswig Holsteiner natürlich mit. Klammert man die das nördlichste Bundesland aus, dürfte der Durchschnitt deutlich niedriger sein. Aber auch die Menschen in den Hansestädten sind eifrig, wenn es um Goldbesitz geht. In Bremen hat jeder Zehnte und in Hamburg jeder Zwölfte Goldbarren oder Goldmünzen im Depot für die Alterssicherung. In den südlicheren Gebieten Deutschlands kommen lediglich die Bayern an diese Zahlen heran. Jeder neunte bayrische Bürger setzt für die Alterssicherung auf Gold. Auch die Saarländer, wo jeder Elfte Gold im Portfolio hat, sind vorn dabei. Das Schlusslicht in Sachen Gold bilden aktuell Sachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern. In diesen drei Bundesgebieten besitzt nur jeder 33. Ruheständler Gold. Diese Informationen stammen aus einer Sonderauswertung des neuen AXA Deutschland-Report 2016 zur Ruhestandsplanung der Deutschen.

Norddeutsche Ruheständler haben auch in Zukunft bei Gold die Nase vorn

Aus dieser Erhebung ergibt sich, dass in Deutschland im Schnitt sechs Prozent aller Pensionäre als zusätzliche Alterssicherung Gold besitzen. Diese Quote wird auch in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg bestätigt. Darunter, mit fünf Prozent des Goldbesitzes unter Rentnern und Pensionären, liegen die Hessen. Noch weniger ist es in Niedersachsen und Berlin. Dort haben nur noch vier Prozent aller Ruheständler Gold zur Sicherung des Lebensstandards im Alter. Am Anlageverhalten für Gold bei den nicht mehr berufstätigen Menschen in Deutschland wird sich wahrscheinlich auch zukünfig wenig ändern. Auf Basis der Recherchen sind es vor allem norddeutsche Pensionäre, speziell die aus Bremen und Hamburg, die auch zukünftig stärker auf Gold für die Alterssicherung setzen werden. Aber auch die Rentner aus dem Saarland werden weiterhin ihre Goldbestände auffüllen.

Untersuchung mit über 3.000 Befragten

Laut AXA-Report belegen den aktuell letzten Platz, Sachsen sowie die bisher verhaltenen Goldkäufer in Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Im Unterschied dazu wird es in Berlin, Hessen und Nordrhein-Westfalen wahrscheinlich in nächster Zukunft anscheinend nur einen von 100 Ruheständlern geben, der Gold für die Sicherung des Lebensstandards im Alter kaufen werden. Grundlage der Erhebung des AXA Deutschland-Reports war eine bundesweite Befragung von insgesamt 3.324 Erwerbstätigen und Rentnern zu ihrem Verhalten in Finanzangelegenheiten. Dabei wurden die erhaltenen Resultate bevölkerungsrepräsentativ extrapoliert, um verlässliche Aussagen für das Bundesgebiet herleiten zu können.

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