Gold

Irrtum in Gold …

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Unsere Finanzpresse strotzt nur so von Prognosen und Weisheiten. Eine kleine Menge Experten gibt ihre Tipps zum Besten. Wahrheitsgemäß oder nicht, das weiß niemand so genau, wenn er diese Beiträge zur Kenntnis nimmt. Aber um zu ergründen, ob die Prognosen zutrafen, muss man in die Vergangenheit reisen. Daraus erkennt man sehr schnell, wie unsere Wirtschaftspresse funktioniert und wie wertvoll enthaltene Tipps tatsächlich waren. Deshalb beginnt unser Exkurs heute und bringt uns in das Jahr 2004.

Die Krise unseres Geldsystems, welche gerade im vollen Gange ist, deutete sich im Jahr 2004 bereits an. Kritische, ganzheitlich denkende Fachleute warnten vor den Gefahren eines kollabierenden Geldsystems so gut es ihnen möglich war. Die Massenmedien verhielten sich dem gegenüber sehr gleichgültig. Währungskrise war kein spannender Aufhänger für den Leser. Verbraucherschutz und Anlegerschutz verschlossen ebenfalls die Augen und kümmerten sich eher um das übliche Tagesgeschäft, aktuelle Anlagebetrügereien, Falschberatungen und um die Frage, ob Geld- oder Sachwerte langfristig die bessere Wahl sind.

Journalisten arbeiten oft unter Druck. Sie müssen Inhalte liefern und oft mit einer bestimmten Botschaft. Sie recherchieren daher oft zweckgebunden, übersehen dabei auch mal andere Zusammenhänge und Auswirkungen, wenn es die Botschaft unterstützt. Investitionen in Gold wurden regelmäßig diskutiert. Die Mainstreampresse empfahl diese stets als kleine Beimischung für das Portfolio, wies aber darauf hin, dass man keineswegs eine Rendite durch Gold erwarten solle und dass es seine Funktion als Sicherungsmittel auch nur noch bedingt nachkäme. So schrieb z. B. DIE ZEIT noch am 09. Februar 2006: „Selbst wenn die Nachfrage“ nach Gold (die Red.) „bei gleichbleibender Produktion steige – einen steigenden Goldpreis würde dies längst nicht garantieren“ und weiter „Sicher ist nur eines: Ein sicheres Wertaufbewahrungsmittel ist Gold längst nicht mehr. Wer 1987 in diesem Glauben Gold gekauft hat, musste fast zwanzig Jahre warten, um wieder den nominalen Einstiegskurs von rund 440 Dollar zu erreichen.“ Und selbstverständlich ist ein geeignetes Zitat dabei. DIE ZEIT zitiert Friedrich Glechner von der österreichischen Volksbank: „Anders als gemeinhin angenommen, ist Gold keine sichere Anlageform. Gold ist ein Spekulationsobjekt.“ Und um die fehlende Sicherheit von Gold zu unterstreichen, wird dann im letzten Satz noch geschrieben: „Am Dienstag stürzte der Goldpreis um 20 Dollar – der größte Tagesverlust seit fast 13 Jahren.“ Die Zeit-Autorin Gabriele Zeller-Silva hatte damals eine bestimmte Geschichte gesucht und gefunden. Sie beleuchtete Gold unter dem Aspekt einer Renditeanlage und als Rohstoff. Dabei ließ sie jedoch völlig außer Acht, sich mit der Sicherungsfunktion von Gold zu beschäftigen. Denn gerade wenn das Geldwertsystem zusammenbricht, ist diese Funktion eine der bedeutendsten. Sie untersuchte einfach die Zeitspanne 1987 bis 2004 und findet ihr angestrebtes Resultat, welches wie die sprichwörtliche Faust auf´s Auge in ihren Text passt. Sich über längere Zeiträume und mehrere Währungsreformen und die Bedeutung von Gold in diesen Zeiten zu befassen, fiel ihr dabei leider nicht ein. Nur zwei Jahre danach hätte ihre Prognose anders ausfallen müssen.

Stand heute (02.11.2016) beträgt der Kurs von Gold über 1.292,65 Dollar, um einiges mehr als das, was damals Basis für den Bericht von Frau Zeller-Silva war.

Bereits zwei Jahre früher – im Juli/August des Jahres 2004 – schrieben Branchenfachdienste wie z. B. „Sicheres Geld“ exakt die gegenteilige Meinung von dem, was DIE ZEIT berichtete. Und wenn man die Gedanken des Branchendienstes liest, ist folgendes erkennbar: Diese Prognosen hätte jeder durch eigene Überlegungen anstellen können. 2004 war ein Anstieg der Ölpreise bereits mehr als wahrscheinlich. Zwischen einer Inflationsrate und steigenden Ölpreisen wiederum, gibt es einen Zusammenhang: Öl spielt bei der Produktion und dem Transport von Produkten eine entscheidende Rolle. Ein steigender Ölpreis führt zu steigenden Preisen und steigert die Inflationsrate bei den meisten Verbrauchs- und Gebrauchsgütern. Und mit einer steigenden Inflationsrate wächst das Bedürfnis aller Groß- und Kleinanleger dafür, anstelle in Geldwerte in Sachwerte zu investieren, also in Rohstoffe, Edelmetalle oder Unternehmensbeteiligungen. Basierend auf diesem Szenario sah der Branchendienst Gold auf kurzfristig 711 Dollar steigen, was dann auch tatsächlich eintrat, wenn auch etwas verzögert. Als Frau Zeller-Silva ihren Bericht schrieb, war vom Goldboom in der Tat noch nichts zu erkennen, aber die Tendenzen für den Öl- und Goldpreis zeichneten sich bereits ab. Vier Monate nach dem Bericht im Mai 2006 war der Goldpreis auf 718 Dollar gestiegen und hatte damit den vom Branchendienst prognostizierten Kurs sogar leicht übertroffen.

Die Bundesbank und „ihr“ Gold

Stur sei sie – die Bundesbank – ein Skandal sei es – und ein wenig von ihren Goldreserven könne sie doch wohl mal rausrücken. Diese und ähnliche plakative Sprüche verkündete die Presse im Februar 2006 angesichts einer ausgedehnten Debatte, ob die Bundesbank ihre Goldreserven veräußern solle oder nicht. Angesichts eines notleidenden Haushalts und eines damit verbundenen Druckes einzusparen, wunderten sich viele über die seinerzeitige Beharrlichkeit bei der Deutschen Bundesbank. Der Verkauf sei überfällig meinte die Presse fast unisono: „Den Gegenwert von rund 50 Milliarden Euro zinslos schlummern zu lassen ist angesichts der Finanznöte des Bundes ein Skandal“, meinte seinerzeit Robert von Heusinger in einem Kommentar in DIE ZEIT (Feb. 2006) und stand mit dieser Auffassung nicht allein da. Bis dahin war der Wert des Goldes der Bundesbank von Dezember 1999 von 32.286,745 Milliarden Euro auf „nur“ 53.113,672 Milliarden Euro angestiegen. Und das, obwohl in der Zwischenzeit auch einige Tonnen Gold verkauft wurden. Der Wert des Goldes im Verhältnis zum Euro stieg erst in den Folgejahren. Die Wertentwicklung der Bundesbankgoldreserven ist beeindruckend:

Dezember 2006 53 Mrd
Dezember 2008 68 Mrd
Dezember 2010 116 Mrd
Dezember 2012 131 Mrd
Dezember 2014 107 Mrd
September 2016 127 Mrd

Die deutschen Goldbestände per September 2016 betrugen 3.378,2 Tonnen (30.09.2016).

Die Goldverkäufe wurden seit 26. September 1999 für fünf Jahre reglementiert. Die EZB, die dreizehn Zentralbanken der EU inklusive der Deutschen Bundesbank beschlossen ein abgestimmtes Verhalten bezüglich Goldverkäufe, das so genannte erste Goldabkommen. Darin wurden die jährlichen Goldverkäufe auf 400 Tonnen p. a. begrenzt. Im zweiten Goldabkommen wurde von März 2004 bis Ende September 2009 eine Begrenzung auf jährlich 500 Tonnen vereinbart. Im dritten Goldabkommen, das seit September 2009 gilt, wurden die Verkäufe auf wiederum 400 Tonnen p. a. bzw. 2.000 Tonnen bezogen auf einen Fünfjahreszeitraum begrenzt.

Die tatsächlichen Verkäufe fielen allerdings relativ bescheiden aus. Sie lagen im Schnitt bei 5 bis 6 Tonnen pro Jahr.

Schaut man sich die Wertentwicklung von Gold im Vergleich zum Euro an, ist jede nicht verkaufte Tonne ein Grund zum Feiern. Bei Verkäufen vor 2006 wurde faktisch aus heutiger Sicht nur die Hälfte des möglichen Ertrages erzielt.

Die gesamte Finanzpolitik rund um das Gold zeigt auch, wie notwendig die eigenständige Politik der europäischen Länderbanken, speziell der Deutschen Bundesbank war.

Quelle: Eigene Recherchen/Deutsche Bundesbank (EU8124)

Die unterschiedliche Eins der Bestände von Gold und deren Auswirkungen auf den Goldpreis sind ebenfalls sehr interessant und lehrreich für alle Überlegungen zu Investitionen in Rohstoffe in der Zukunft. Während DIE ZEIT bei Gold keine erhöhte Rohstoffnachfrage sah: „Anders als andere Rohstoffe, die in der Produktion verbraucht werden, ist Gold unverwüstlich. Nur ein geringer Prozentsatz wird in Produktionsprozessen physisch verbraucht. Die Folge: Der weltweite Goldbestand nimmt kontinuierlich zu“ kam gleichzeitig der Branchendienst zur gegenteiligen Erkenntnis: „Die Goldvorräte schrumpfen immer weiter. Der jährlichen Minenproduktion von 2.500 Tonnen und dem recycelten Gold von 500 Tonnen steht eine Nachfrage von rund 4.000 Tonnen gegenüber und kann damit die Nachfrage nicht mehr decken. Die physische Nachfrage nach Gold hat in China signifikant zugenommen. Allein im ersten Quartal diesen Jahres“ (Red.: 2008) „stieg die Nachfrage, gemessen am Volumen, um 12%, gerechnet in Dollar um 30%.“ Die Goldkäufe Chinas beliefen sich bis zum Jahresende 2015 auf insgesamt 2.600 Tonnen. Diese Zahlen zeigen, dass das Reich der Mitte in 2015 rund 80% der weltweiten Minenproduktion an Gold kaufte.

Folgende Schlussfolgerungen können daraus gezogen werden:

  1. Für die Rohstoffbestände und deren Nachfrage gibt es kaum wirklich sichere Quellen. Fast immer handelt es sich um Schätzwerte, die zudem noch vom Schätzerkreis und dessen Interessen abhängig sind.
  2. Die Goldnachfrage hat sich völlig unabhängig vom Bestand oder dem Verbrauch erhöht, weil rein psychologische Effekte in den Vordergrund gelangten – wie eben die Absicherung von Geldwerten durch eine Gegenposition eines Sachwertes.
  3. Selbst wenn die Nachfrage und die Bestände eines Rohstoffes aus heutiger Sicht bekannt wären, so bliebe die Unsicherheit neu gefundener Rohstofflagerstätten. Je höher die Nachfrage und der Preis, desto eher tauchen in den Statistiken für die Rohstofflagerstätten weitere Vorratsstätten auf, weil diese nun – aufgrund des lukrativeren Preises – plötzlich wirtschaftlich abbaubar sind.

Prognosen sind fast immer falsch, wenn sie sich über einen Zeitraum von mehr als 4-5 Jahren hinaus beziehen. Innerhalb dieses Zeitraumes haben sie eine gewisse „Orientierungs-Wahrscheinlichkeit“, mit der sie eintreten.

Tipp zur Vermögensanlage

Und zum Schluss noch eine sehr gute Nachricht: Sie hätten weder einen teueren Branchendienst noch DIE ZEIT abonnieren müssen, um diese Erkenntnisse gewinnen zu können. Gold steigt im Preis, wenn die Währung an Wert (Vertrauen) verliert. Aus diesem Verhältnis kann sich ein Gewinn ergeben – ein spekulativer Gewinn. Der Mehrwert von Gold aber liegt in der Psychologie: Es tut dem Anleger und seinem Portfolio einfach gut, wenn ca. 25% in Gold hinterlegt sind.

Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle physisch abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

Quellen/Zitate:
Die Zeit, Nr. 7/06, 9. Februar 2006, Seite 29 „Globale Märkte“
Sicheres Geld Nr. 8/04
Sicheres Geld Nr. 7/04
Deutsche Bundesbank / Zeitreihen zur Goldbestands- und Goldwertentwicklung
Deutsche Bundesbank / E-Mail vom 26.07.2011

Bildrechte: Fotolia, Urheber: stockWERK, Foto-ID: #45278765

19 Kommentare

  1. Die Presse schreib, dass was zur jeweiligen Zeit angesagt ist. Jeder der sich einen unabhängigen Berater hinzuzieht, der sich auch mit dem Thema Vermögensanlage auskennt, wird um das Thema Gold als Vermögenssicherung nicht herumkommen. Wer heute noch kein Gold in die Anlageempfehlung einbaut handelt seinem Kunden gegenüber grob fahrlässig.

  2. Ich erwäge fast immer den anderen Weg zu wählen, nicht was die Masse macht. GOLD sehe ich fast als enorm wichtigen „Geheimtipp“, um in der Zukunft Sorgenfrei zu sein. Damit meine ich Zahlungskräftig in der Zukunft abgesichert.

  3. Mein Tagestipp vor Weihnachten lautet: Wer der Presse glaubt, hat schon verloren! Jetzt vor Weihnachten sollte man ernsthaft überlegen, wem man den einen oder anderen kleinen 1g Goldbarren schenken sollte. Derjenige wird es einem ewig danken. Es ist auch etwas zum Anfassen und alle mal besser als Socken, Unterwäsche, Süßigkeiten etc…. Auch kleine Silberbarren kommen immer wieder gerne an und man sollte mal die leuchtenden Augen der Beschenkten sehen. Vielleicht kommt bei dem einen oder anderen auch die Erleuchtung zu Weihnachten und derjenige erkennt den Wert des Geschenks. In diesem Sinne fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2017.

  4. Selbst die Staaten empfehlen Gold als Sicherheit anzulegen, aktueller Beispiel hier die Türkei. Leider kennen viele Deutsche diese Anlagemöglichkeit nicht. Deshalb gehört da noch viel Aufklärung. Dieser Geheimtipp Gold für meine Zukunft anzulegen sollte Normalität für alle sein!

  5. Die EZB pumpt jeden Monat 80 Mrd. in den Markt. Jeden Monat bekommen unsere Euro´s im Geldbeutel 80Mrd. neue Kumpels dazu. Schon Warren Buffet sagte vor Monaten, daß es eine starke Inflation geben muß. Deshalb bei den niedrigen Preisen Gold kaufen!

  6. es wird nur das Verkauft, was am meisten Gewinn briengt. So ist die Philosophe der Banken. Weil Sie ja keine Panik und erhöte Preise auslösen wollen.

  7. Banken sitzen auf ihrem Gold, der Kleinbürger braucht das nicht und soll dazu nicht aufgeklärt werden bzw. kennen nur andere Anlageformen. Das sollte sich ändern und gerade in jetziger Zeit jedem Zugänglich gemacht werden

  8. Gold wird in den kommenden Jahren ein immer wichtig werdender Wirtschaftsfaktor werden. Auf sogenannte, selbsternannte Experten zu hören ist wohl, wie es die Vergangenheit schon gezeigt hat, der falsche Weg. Darum auf Sachwert GOLD setzen!

  9. ES ist sehr interessant zu beobachten, was Staaten und die Hochfinanz macht. Sie kaufen Gold in ganz grossem Stil ein – der Goldreis steigt. Dann verkaufen sie es wieder in grossen Mengen – der Goldpreis sinkt. Wenn also der Goldpreis wieder „im Keller ist“, dann kaufen sie wieder ein.
    Damit verunsichern sie uns Menschen, dass Gold doch nicht eine sichere Wertanlage ist.
    Wir sollten uns ein Beispiel an den Banken nehmen und es ihnen nachmachen, dann sind wir auf der sicheren Seite.

  10. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass berichtet wird, was gerade hipp ist. Die Medien gehen rauf und runter, genau wie die Börse. Es kommt immer darauf an, wer welche Geschichten und sog. Prognosen von sich gibt. Gold bleibt die Weeltabsicherungg Nr. 1, egal wo der Preis gerade liegt und mit Gold wird nicht spekoliert.

  11. Die Leute werden einfach für Dumm verkauft. Schaut man in der Tageszeitung nach Goldpreis, wird immer die Unze angeben und dann auch noch in Dollar,
    so das der Normalbürger meint: Gold kann ich mir nicht leisten, viel zu teuer.

  12. Jeder ist auch selbst der Nächste. Und wer heute noch den Aussagen der öffentlich rechtlichen Medien glauben schenkt, wird in naher Zukunft merken das er auf’s falsche Pferd gesetzt hat. Auf Edelmetalle vorzugsweise Gold zu setzen ist meiner Meinung nach der richtige Weg. Wieso setzen sonst so viele Menschen mit Geld, Firmen und Regierungen auf Gold. Nur um ihr Kapital zu sichern.

  13. Gold bleibt immer als Vermögenssicherung und auch für den Vermögensaufbau unverzichtbar. Also nicht der Presse unbedingten Glauben schenken sondern Verstand einschalten und raus aus den Papierwerten und rein in die Sachwerte und da gehört eben auch Gold dazu.

  14. Wer Gold in seinem Portfolio hat , wird auf jeden Fall in einer Krise zu den Gewinnern zählen. Gold hat immer einen gewissen Gegenwert und nie an Wert verloren. Investiere so wie die Banken es tun und nicht wie diese es Dir vorschlagen in Bausparer, LV usw. Sachwert schlägt Papierwert 😉

  15. Andrè Kostolany war im vergangenen Jahrhundert über viele Jahrzehnte hin der wohl bekannteste Anlagefachmann der Welt. Er starb 1999 im Alter von 93 Jahren. Kostolany hielt angeblich nichts von Gold. Bei seinen wöchentlichen Fernsehauftritten behauptete der legendäre Kostolany stets, Gold sei „totes Kapital“. Doch als Privatmann kaufte Kostolany regelmäßig Gold. Er sagte in seinem Freundeskreis: „Sagen Sie mir, wann sich der Mensch verändern wird, und ich werde Ihnen sagen, wann die Bedeutung von Gold aufhören wird. Wer Gold hat, der hat immer auch Geld.“ – Zitat aus „Mit Gold durch die Krise“ von Udo Ulfkotte, Seite 7.

  16. Gold aus der Unze mal in Gramm umzurechnen lohnt sich auf jeden Fall. Da geht dem einen oder anderen bestimmt ein Lichtlein auf!

  17. Wenn Staaten, wenn Finanzunternehmen und wenn die reichen Menschen unserer Gesellschaft ihr Kapital und ihren Status durch Gold schützen, ist es doch mittlerweile jedem klar, das sie ihren Geheimtipp nicht der breiten Öffentlichkeit zugängig machen wollen.
    Wer die Dinge hinterfragt, wird am Ende nur auf eine sinnvolle Antwort kommen. An Gold führt kein Weg vorbei!

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