Goldkäufe durch Russland

Konsequenz auf Sanktionserwartung – umfangreichste Goldkäufe durch Russland

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Die Agentur Bloomberg gab unter Berufung auf Informationen des Internationalen Währungsfonds an, dass die russische Zentralbank das Einkaufsvolumen von Gold für ihre Gold- und Währungsreserven drastisch erhöht hat. Damit erhöht Russland seine Goldreserven in großem Umfang.

Mit 26,1 Tonnen Gold kaufte die russische Zentralbank im Juli in den letzten neun Monaten eine Rekordmenge. Somit liegen die russischen Goldreserven mittlerweile bei 2.170 Tonnen. Der Wert des russischen Goldschatzes wird derzeit auf 77,4 Milliarden Dollar geschätzt.

Die Liquidität für die Käufe soll aus Veräußerungen von US-Staatsanleihen aus April/Mai dieses Jahres stammen. Nach Berichten von Bloomberg deutet diese Vorgehensweise darauf hin, dass Russland US-Aktiva abstößt, um sich vor einer möglichen Ausweitung der US-Sanktionen zu schützen. Im Falle kommender Sanktionen bestünde die Gefahr, dass US-Dollar-Vermögen eingefroren würden. Mit dem umfangreichen Abstoßen von US-Dollar und dem Erwerb von Gold, sorgt Russland clever vor.

Derzeit verwenden die Amerikaner den US-Dollar als Waffe gegen eine Reihe anderer Währungen. Russland ist daher auf dem richtigen Weg, seine Devisenreserven zu streuen. Mit Gold macht man sich unabhängig, ohne sich fest festzulegen. Gold ist die beste liquide Investition, um sich gegen die Dominanz des Dollar zu schützen.

Als Privatanleger ist daraus ganz leicht zu erkennen, dass es sich bei einem Investment in Gold um eine sinnvolle Möglichkeit zur Vermögenssicherung handelt. Im Edelmetallsektor gibt es deutliche Kaufempfehlungen. Der Beginn langfristiger Haussen deutet sich an, was eindeutig für die Edelmetalle spricht. Edelmetalle sind eine wichtige Basis für ein Depot. Gold z. B. war nach Expertenmeinungen auch bei einem Goldpreis von 1.800 US-Dollar je Feinunze nicht zu teuer. Aktuell liegt dieser bei etwa 1.196 US-Dollar je Feinunze (10.09.2018). Wer noch kein Gold im Depot hat, hat nun einen guten Zeitpunkt für den Einstieg und für jeden anderen bietet sich der Nachkauf an.

Aber nicht nur Gold ist attraktiv. Derzeit erlebt Silber einen großen Zuspruch. Aber auch Platin oder Palladium haben als wertvolle und für die Wirtschaft bedeutende Rohstoffe ihre Daseinsberechtigung. Es ergibt also Sinn, ein Edelmetallportfolio aus verschiedenen Edelmetallen aufzubauen. Allerdings sollte dieses physisch geschehen, also in Münzen- oder Barrenform. Mit einem ausgewogenen Edelmetallportfolio hat man eine sinnvolle Basis und sichert einen Teil des Vermögens ab.

Längst ist es im Bewusstsein der Anleger angekommen, dass es eine vorausschauende Maßnahme ist, ein Edelmetallportfolio aufzubauen und dabei auch zu diversifizieren. Edelmetalle erfreuen sich schon immer großer Akzeptanz. Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm kann diesem Bedarf das richtige Angebot entgegenbringen. Diese Vorsorge schützt das Vermögen nachhaltig vor drohenden Finanzturbulenzen.

Bildrechte: Fotolia, Urheber: Coloures-Pic, ID: #211073105

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