Rentenproblem

Steuern wir auf ein Rentenproblem zu?

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Diese Frage kann man ganz einfach beantworten: NEIN! Nein, wir bekommen kein Rentenproblem, wir stecken mitten drin! Die regelmäßigen Renteninformationen der staatlichen Rente bringen es bereits heute ans Licht. Man braucht nur aufmerksam nur lesen, mitdenken und darf sich nicht täuschen lassen. Man muss sich immer bewusst machen, dass Rentenprogosen, auch wenn sie von offizieller Stelle kommen, für die Zukunft reine Spekulation sind, denn sie setzen Rahmenbedingungen voraus, die in 99 von 100 Fällen nicht eintreten.

Ein typisches Beispiel dafür ist das Modell des Eckrentners. Dieser Eckrentner bezieht immer die Durchschnittsrente. Das kann er auch, denn er hat über volle 45 Beitragsjahre das Durchschnittseinkommen verdient. Doch auf wen trifft dieses Modell zu? Wer hat denn tatsächlich 45 Jahre lang das Durchschnittseinkommen bekommen? Gibt es denn überhaupt einen Menschen, auf den das zutrifft?

Die ausgezahlte Durchschnittsrente aller neuen Rentner im vergangenen Jahr betrug bereits weit unter 1.000 Euro monatlich und es ist wohl eher sehr unwahrscheinlich, dass sich diese Situation in Zukunft verbessern wird. Daraus folgt: Vorsorge muss in Eigenverantwortung erfolgen und zwar konsequent und couragiert!

Wer grundsätzlich keine Risiken eingehen möchte oder kann, darf gern auf Vorsorge verzichten und seine finanziellen Mittel verkonsumieren. Konsum macht Freude und kurbelt die Wirtschaft an. Wer bei der Vorsorge immer nur auf Nummer sicher geht, wird es kaum schaffen, ausreichend vorzusorgen. Die Renditen traditioneller, also sicherer Anlageprodukte sind für den Vermögensaufbau viel zu gering.

Für 10 Euro bekommt man überall einen Zinsrechner. Diese Investition lohnt sich tatsächlich, denn damit kann man genau ausrechnen, wie viel Geld man bei welcher Rendite anlegen muss, um ein genau vorgegebenes Versorgungsziel zu erreichen. Das kann man völlig eigenständig tun, ohne sich von Vertretern oder Bankangestellten manipulieren zu lassen. Die Erfahrung ermöglicht es dem Anleger, alle Eventualitäten vorher einzukalkulieren. Mit einem einfachen Beispiel soll die Herangehensweise betrachtet werden. Man ist jung und hat noch 40 Jahre Zeit bis zur Rente. Man wünscht sich als Zusatzversorgung zur gesetzlichen Rente ein Äquivalent von 1.000 Euro heutiger Kaufkraft. Die Frage ist, ob das mit traditionellen Sparformen erreichbar ist.

1. Schritt: Durchschnittliche Geldentwertung berücksichtigen

Inflation ist etwas sehr Individuelles. Sie hängt vom individuellen Kaufverhalten ab. Die Preise von Produkten steigen nicht in gleichem Maße. Steigt der Preis eines Produktes oder einer Leistung, welche im eigenen Haushalt häufig erworben wird, beeinflusst es die Inflation stärker als die gleich große Preissteigerung einer Position, die selten erworben wird. Es ist also notwendig, die Augen offen zu halten und realistisch zu dokumentieren. Für das Beispiel wird eine durchschnittliche Inflationsrate von 3% pro Jahr angenommen.

1.000 Euro heutiger Kaufkraft entsprächen bei durchschnittlich 3% jährlicher Inflation in 40 Jahren 3.262 Euro. Grundregel: Alle 20 Jahre halbiert die Inflation die Kaufkraft, so dass 1.000 Euro in 40 Jahren nur noch 250 Euro heutiger Kaufkraft hätten. Inflationäre Einflüsse auf die Versorgungshöhe nach Rentenbeginn werden hier vereinfachend vernachlässigt.

2. Schritt: Benötigtes Kapital ermitteln

Um die monatliche Versorgung von 1.000 Euro heutiger Kaufkraft (3.262 Euro in 40 Jahren) sicherzustellen, muss das Vermögen so hoch sein, dass erstens, das Kapital trotz Inflation erhalten bleibt und zweitens eine monatliche Entnahme mindestens so lange ausreicht, bis der Tod eintritt. Letzteres ist selbstverständlich ungewiss. Deshalb wäre es klug, die Lebenserwartung großzügiger zu bemessen. Nicht, dass das Vermögen irgendwann ausgeht! Angenommen, das Vermögen soll bis Alter 100 ausreichen.

Der Rentenbeginn sei mit 67. Bis Alter 100 blieben noch 33 Jahre. Das Vermögen müsste also so lange reichen, bis 396 mal 3.262 Euro (33 Jahre = 396 Monate) entnommen würden.
3.262 Euro x 396 = 1.291.752 Euro.

3. Steuer berücksichtigen

Aus heutiger Sicht fallen Abgeltungssteuer oder Einkommenssteuer und ggf. Kirchensteuer an. Es werden daher pauschal 30% für Steuer berücksichtigt. Da nur der Ertragsanteil versteuert wird und nicht das Investment, sollen in dieser Berechnung nur pauschal 20% Steuer in der Berechnung Berücksichtigung finden, da der Ansparbetrag, den man vom Gesamtbetrag abziehen müsste, ja zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt ist.
Die Steuer muss also zusätzlich erwirtschaftet werden, also addieren wir sie auf den ermittelten Endbetrag auf.
1.291.752 Euro x 120% = 1.550.102 Euro

Wir liegen jetzt bei über 1.5 Mio. Euro erforderlichen Vermögens, und das nur um eine Versorgung von monatlich 1.000 Euro heutiger Kaufkraft in Zukunft sicherzustellen. Spätestens jetzt wird klar, dass man einen sehr hohen Ansparbetrag oder aber eine wahnwitzig hohe Rendite benötigt, damit das realisierbar wird. In deutschen Haushalten werden durchschnittlich 250 Euro monatlich in langfristige Sparverträge fürs Alter zurückgelegt. Und ein Haushalt kann auch aus Familien bestehen, also mindestens 2 Erwachsenen, auf die sie diese 250 Euro dann verteilen würden. Mit 250 Euro monatlich benötigt man eine zweistellige Rendite, um 1.5 Mio. Euro zu erwirtschaften! Und das selbstverständlich über die gesamte Laufzeit gesehen. Spätestens hier dürfte klar werden, dass es auf traditionelle Weise nicht möglich ist, ausreichend vorzusorgen.

Schlussfolgerung

Geldwerte sind nicht zielführend. Nachhaltige Vorsorge ist nur dann möglich, wenn man die Faktoren Inflation und Steuer eliminiert. Das ist mit Geldwerten jedoch nicht möglich. Eine Lösung ist Gold. Gold wirft keine steuerpflichtigen Erträge wie Zinsen oder Dividenden ab, es ist im Erwerb mehrwertsteuerbefreit und nach einer Haltedauer von einem Jahr sind Kursgewinne steuerfrei. Damit wäre das Thema Steuer schonmal vom Tisch.

Die Inflation ist ein reines monetäres Problem. Gold ist dabei völlig außen vor. Insofern ist auch der zweite Faktor, die Inflation bei einer Goldanlage irrelevant. Dazu kommt, dass Gold selbst eine Währung ist, die stabilste Währung, die es auf Erden gibt.

Wenn man den Zusammenhang aus Papiergeld, Inflation und Goldkursentwicklung analysiert, liegt die einzige mögliche Schlussfolgerung nahe, dass Gold das einzig wahre Geld ist. Eine langfristige Analyse des Goldkurses und dem Zusammenhang zu den Preisen weisen darauf hin, dass Gold sich sehr nahe an der realen Preisentwicklung zu den Waren befindet. Zum Beispiel konnte man sich im Jahr 1999 für den Preis einer Unze Gold (243 Euro) einen guten Maßanzug schneidern lassen. Wer sich heute den gleichen Maßanzug schneidern lässt, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen und ca. 1.000 Euro bezahlen. Der Preis für eine Unze Gold liegt heute (21.06.2018) bei 1.094,30 Euro. Der Maßanzug wäre somit heute wie damals mit einer Unze Gold problemlos bezahlbar. Gold hat somit den Wert über einen Zeitraum von 19 Jahren zuverlässig gespeichert. Papiergeld war dazu leider nicht in der Lage.

Sämtliche reinen Papierwährungen auf der Welt wie z. B. Euro, Schweizer Franken, chinesischer Renminbi, japanischer Yen, US-Dollar usw. besitzen das gleiche Problem. Es ist ein systemisches Problem, welches also nur dann lösbar ist, wenn das zugrundeliegende System sich verändern würde. Die Argumentation von systemtreuen Fachleuten, die vom Goldkauf abraten, weil es volatil sei oder keine Zinsen bzw. Dividenden abwerfe, ist also völlig falsch. Die Volatilität des Goldpreises wird schließlich nicht vom Gold verursacht, sondern ist Problem des Geldes, das zum Golderwerb aufgewendet wird. Und dass es keine Zinsen oder Dividenden gibt, wen interessiert´s? Gold ist ein Rohstoff, eine Währung und keine Aktie oder Zinsanleihe. Dieses Zinsargument ist wie ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen. Die Empfehlung muss daher lauten, Gold zu kaufen, anstatt Papiergeld zu horten. Denn Gold und Papiergeld sind beides Währungen.

Daraus ergibt sich für Anleger die Frage, welche Strategie zielführend ist, wenn es um Sicherung von Vermögen geht. Aktien sind in den letzten Jahren geboomt. In den USA werden jedoch die Leitzinsen schrittweise erhöht. Es ist wahrscheinlich, dass es bei den Aktien daher in der nächsten Zeit zu einer Abkühlung kommen wird. Bei den Immobilien ist die Entwicklung ähnlich. Günstige Kredite haben einen Immobilienboom verursacht. Die Immobilienpreise sind immens gestiegen. Auch hier ist es wahrscheinlich, dass es eine Korrektur geben wird. Die Diskussion der Politik zur Mietpreisbremse könnte vermietete Objekte für Anleger zusätzlich weniger attraktiv werden lassen. Liquidität in Form von Guthaben bei Banken hat angesichts jüngster Entwicklungen um das Thema Auszahlungsstopp bei notleidenden Banken auch etwas an Charme verloren. Ein angemessener Bargeldbestand Zuhause ist dagegen keine schlechte Vorsorge. Allerdings kann diese Vorsorge nur zur Befriedigung der Bedürfnisse des täglichen Bedarfs dienlich sein, nicht zur Vermögensspeicherung mittel- oder sogar langfristig. Da gibt es wahrlich nur die eine Entscheidung. Nämlich die, das beste Geld zu besitzen: Gold.

In zurückliegenden Jahrzehnten, als man noch vergleichsweise hohe Zinsen auf sein Geld bekam, schien vielen Anlegern die Anlage in Geldwerten attraktiv. Diese Fiat-Geld-Bankguthaben wuchsen jedoch nur nominal. Berücksichtigte man die Inflation, sah die Rechnung schon ganz anders aus. Zwischenzeitig erhält man auf Fiat-Geld keine Zinsen mehr, zum Teil muss man sogar Strafzinsen für das eigene Bankguthaben bezahlen. Angesichts der explodierten Geldmenge scheinen entweder noch viele weitere Jahre mit Niedrig- oder sogar Negativzinsen wahrscheinlich, oder es wird zu dem längst überfälligen Zusammenbruch kommen. Auch die Gebührensituation wird nicht besser. Die Gesellschaften lassen sich ihre Leistungen gut bezahlen. Die offizielle Inflationsrate ist erheblich geringer als die sogenannte gefühlte Inflation. Doch diese gefühlte Inflation ist es, die der Investor am eigenen Leibe spürt. Wer also sein Guthaben bei Banken lagert, wird effektiv ärmer.

Gold zu kaufen, scheint als gerade jetzt die beste Alternative zu sein. Die PIM Gold und Scheideanstalt GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm bietet den Kauf der physischer Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium an. Damit können die Chancen unterschiedlicher Edelmetalle miteinander vereint werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

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